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Griechisch-katholische Pfarrkirche St. Cosmas und St. Damian in Tylicz - Obiekt - VisitMalopolska

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Cerkiew świętych Kosmy i Damiana Tylicz

Griechisch-katholische Pfarrkirche St. Cosmas und St. Damian in Tylicz

Drewniana cerkiew o ścianach w kolorze czerwonobrązowym i jasnym dachu. Przed nią kamienna dzwonnica.
33-383 Tylicz Touristische Region: Beskid Sądecki i Niski
tel. +48 184711310
Die ehemalige griechisch-katholische Holzkirche dient seit 1947 der römisch-katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Tylicz als Friedhofskirche.

Die dreiteilige Kirche im westlemkischen Stil wurde in den Jahren 1743–1744 gebaut. Ihr heutiges Aussehen verdankt sie einem Umbau 1780 und einem Wiederaufbau nach einem Brand 1930. Sie zeichnet sich durch ihre Blockbauweise aus. Die Wände sind verschalt und mit Pfostenzangen verstärkt. Sie besitzt drei Türme mit bauchigen Helmen. Über der Vorhalle erhebt sich ein Turm mit geneigten Wänden als Stützen- und Rahmentragwerk mit einem doppelten hölzernen Turmhelm mit Laterne, Kuppel und geschmiedetem Kreuz. Kleinere Turmhelme sieht man über dem mit einem Zeltdach versehenen Kirchenschiff. Über dem Altarraum befindet sich ein mehrflächiges Dach. In Höhe der Ikonostase grenzen an das Kirchenschiff zwei Räumlichkeiten für Sänger an, sogenannte „kriłosy“. Diese Seitenkapellen sind charakteristisch für die östliche Kirchenarchitektur und treten nur im Lemkenland auf. Den Innenbereich schmückt eine polychrome figürlich-ornamentale Gestaltung aus dem Jahr 1938, die an die Feierlichkeiten anlässlich des 950. Jahrestags der Christianisierung der Rus anknüpft. Mehrere Malereien sind Kopien von Ikonen aus der Wladimirkathedrale in Kiew. Die spätbarocke Ikonostase aus dem 18. Jahrhundert wurde nach einem Diebstahl mit zeitgenössischen Elementen ergänzt. Ihr besonderes Merkmal sind viel größere Ikonen von Schutzheiligen und des Heiligen Nikolaus in der untersten Ikonenreihe, die höher als die Königliche Tür sind und bis zur nächsten Ikonenreihe reichen, was für lemkische Kirchen ungewöhnlich ist. Die Kirche mit dem Glockenturm sowie dem alten und neuen Friedhof ist umzäunt. Das Gotteshaus liegt an der Route lemkischer orthodoxer Kirchen in den Sandezer Beskiden (Beskid Sądecki) und der Route der Holzarchitektur von Małopolska.


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