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Königsschloss auf dem Wawel in Krakau – Staatliche Kunstsammlungen - Obiekt - VisitMalopolska

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Państwowe Zbiory Sztuki na Wawelu Kraków

Königsschloss auf dem Wawel in Krakau – Staatliche Kunstsammlungen

widok na wnętrza Zamku Królewskiego na Wawelu
Wawel 5, 31-001 Kraków Touristische Region: Tarnów i okolice
tel. +48 124225155
Die Königsresidenz auf dem Wawel stellt zusammen mit der St.-Stanislaus-und-Wenzel-Kathedrale eine Fundgrube der polnischen Kultur, ein prachtvolles Bau- und Kunstdenkmal. Über Jahrhunderte hinweg befand sich hier der wichtigste Sitz der Monarchen. An diesem Ort wurden auch Krönungen und Begräbnisse der polnischen Herrscher vorgenommen. Gegenwärtig ist das Schloss als eines der wichtigsten polnischen Museen für Besucher zugänglich, die u.a. prachtvolle Innenräume der Repräsentativen Königsgemächer besichtigen können.
Die wunderschönen, mit antiken Möbeln eingerichteten Säle sind mit kostbaren Gemälden und berühmten Arrazzi geschmückt. In der Abgeordnetenkammer blicken „Wawelköpfe” in der Kassettendecke auf die Besucher herab. Private Königsappartements wurden mit Wandgemälden und Portalen aus der Gotik und Renaissance verziert und mit Renaissance-Möbeln ausgestattet. Unter den erhaltenen gotischen Bauelementen zeichnet sich vor allem der reizvolle „Hühnerfüßchen“-Turm aus. Interessante Waffen- und Juwelenausstellungen befinden sich in der Wawel-Schatzkammer und im Zeughaus. Es gibt hier u.a. Trophäen aus dem Wiener Entsatz 1683, sowie eine Ausstellung der Kronjuwelen des Königs Johann III. Sobieski. Ein wertvolles Exponat ist das ,,Schartige Schwert”– das Kroninsignium der polnischen Könige. Originale Sammlungen stellt die Ausstellung der Kunst des Orients vor. Hier wurde eine Vielzahl von Trophäen und Andenken aus dem Wiener Entsatz, darunter auch türkische Militärfahnen und große Zelte, ausgestellt. Zu besichtigen gibt es auch die archäologische Ausstellung Verschollener Wawel, wo die Hauptattraktion die Feliks-und-Adaukt-Rotunde aus dem 10. Jh. stellt. Der Wawel-Hügel kann auf ungewöhnliche Art verlassen werden, nämlich über die Drachengrotte, eine natürliche im Kalkgestein entstandene Höhle, in der der sagenumwobene Wawel-Drache gelebt haben soll. Der Ausgang aus der Grotte führt zum Weichsel-Boulevard, gleich neben dem Denkmal des Ungeheuers.