Das Herz der jüdischen Welt schlägt heute in Krakau

Krakau. Blick auf das Königsschloss auf dem Wawel
Es wird heiß und revolutionär sein. Vor allem deshalb, weil das Feuer das Leitthema des 30. Jüdischen Kulturfestivals ist. An feurigen Diskussionen, Vorträgen und Rhythmen wird es also nicht mangeln. Auch nicht an Überraschungen. Sowohl live als auch online. Das Festival wird diesmal nicht mit dem Konzert der Kantoren eröffnet und mit Shalom in der Szeroka abgeschlossen. In diesem Jahr endet das Festival mit dem polenweit ersten Konzert der Kantorinnen.

Es ist ein Fest des Lebens, auch wenn es die Vergangenheit und die Erinnerung an die Verstorbenen respektiert. Es ist ein Festival, das aus der Tradition schöpft, aber stets voranschreitet und mit Hoffnung in die Zukunft blickt. Wie sein Ideengeber und Regisseur Janusz Makuch sagt: Es ist ein Spiegel, der alles reflektiert und fokussiert, was den Rhythmus und den Platz der jüdischen Kultur in der Welt bestimmt. In der heutigen Welt. So ist die Hauptstadt von Małopolska seit über einem Vierteljahrhundert das Zentrum des Universums. Sie macht die Region bekannt, stärkt das Identitätsgefühl, zeigt die jüdische Kultur. Unsere Nachbarn. Alles begann ganz unscheinbar, im Jahr 1988, als Janusz Makuch und Krzysztof Gierat eine kleine Veranstaltung organisierten, um die Öffentlichkeit an die jüdische Geschichte Polens und den jüdischen Beitrag zur Entwicklung unseres Landes, seiner Kultur und Gesellschaft zu erinnern. War es ihnen bewusst, dass die Wiederbelebung der Erinnerung an die polnischen Juden, die entweder ermordet oder zur Auswanderung gezwungen worden waren, sich zu einem international anerkannten Festival entwickelt, das alle Facetten der jüdischen Kultur wie durch eine Linse zeigt. Ein Festival, das überrascht und sich in keine Schablonen pressen lässt. Wahrscheinlich nicht. Heute ist es die 30. Jubiläumsfolge des Festivals, die sowohl Gewohntes als auch viele neue Attraktionen beinhaltet. Machen Sie sich also bereit für:

1. Das Zelt der Begegnungen:

d.h. Vorträge, Diskussionen, Frühstück, Kaffee. Es wird Gespräche über die Symbolik und Bedeutung des Feuers, die Aufgaben der zeitgenössischen Literatur und Kunst geben, außerdem Filmvorführungen. Geplant ist auch eine Reihe von Treffen, bei denen eine Frau die Hauptrolle spielen wird. Ihre Kraft, die es ihr erlaubt, das Schicksal der Welt zu beeinflussen und das im Sinne der jüdischen Tradition.

2. Heiße Musik,

d.h., es kann klassisch oder avantgardistisch sein. Je nach dem, was man mag. Weißer Gesang oder DJ-Sets. Das Festival der Jüdischen Kultur beginnt außergewöhnlich, denn nicht mit dem traditionellen Konzert der Kantoren, sondern mit dem Konzert des israelischen Duos Dark Matter. Sie werden auch dafür sorgen, dass auf den Innenhof des Collegium Maius Kopernikus zurückkehrten wird. Sie wissen nicht, was gemeint ist? Sie müssen unbedingt kommen.

3. Kumzits - Kunst um das Feuer,

d.h. jede Menge Überraschungen. 10 Künstler aus der ganzen Welt haben an verschiedenen Standorten in Kazimierz Installationen, Objekte und Happenings vorbereitet, die den Teilnehmern des Festivals dabei helfen, ein Teil der jüdischen Tradition und Identität zu werden.

4. Feuer in der Küche,

d.h. Schabbat-Frühstück und Abendessen. Jacek Mochnal bereitet ein spezielles Menü vor, inspiriert von der vielfältigen Welt der jüdischen Küche und serviert es in Begleitung der besten DJs. Das Abendessen wird an einem außergewöhnlichen und ungewöhnlichen Ort, der Restobar Ogień serviert, wo der Chefkoch Aleksander Baron zusammen mit dem Gastgeber des Abends Robert Makłowicz Ihnen eine Reise voller Aromen bieten wird.

plakat Festiwal Kultury Żydowskiej

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