Krakau

ul. Szeroka Kraków
In den Grenzen von Krakau finden wir die Spuren einer der ältestenjüdischen Gemeinden in Polen. Erste Notizen über den jüdischen Stadtviertelstammen aus dem Jahr 1304. Bis Ende des XV Jh. bildeten hier die Juden zweiseparate Ansiedlungen. In 1495 kam es zum Zusammenschluss und zur Gründung imStadtteil Kazimierz der sog. JüdischenStadt. Auf diese Weise entstand der einzigartige Komplex der jüdischenObjekte, die innerhalb eines Stadtviertels lokalisiert waren. Die schnelleEntwicklung der jüdischen Gemeinschaft: erste talmudische Hochschule in Polen,erste jüdische Druckerei und die Anwesenheit von hervorragendenPersönlichkeiten aus der jüdischen Welt, wie Remuh oder Natan Spira bewirkten,dass Krakau das Polnische Jerusalemgenannt wurde. Diese Goldene Zeit derjüdischen Kultur in Polen, mit seinem Zentrum in Krakau, hinterlieβ die ältesten Synagogen,solche wie die Alte Synagoge oder Remuh. Die nächsten Jahrhunderte brachteneine weitere Entwicklung und eine auβergewöhnliche Vielfalt der Kultur. In Krakau entwickelten sich derChassidismus, eine  fortschreitende Bewegung und der Zionismus. Siehinterlieβen andauernde Spuren:angefangen von den monumentalen Gebäuden – wie Synagoge Tempel bis zu kleinenBruderschaftsgebetshäusern – wie  KobaItim Le’ Tora. Auch die tragischen Jahre des II. Weltkriegs drückten ihreSpuren ab: Platz der Ghettohelden, Gebiet des ehemaligen Lagers Płaszów oderOskar Schindler Fabrik. Der Krieg und die Besatzung veränderten mit Sicherheitdas Gesicht des jüdischen Krakaus. Trotzdem gibt es seit mehr als sieben Jahrhundertendie jüdische Gemeinde, die Synagogen sind tätig, es dauert das jüdische Leben.

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