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Chałupa Gąsieniców Sobczaków Ausstellung Inspirationen Zakopane - Obiekt - VisitMalopolska

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Chałupa Gąsieniców Sobczaków wystawa Inspiracje Zakopane

Chałupa Gąsieniców Sobczaków Ausstellung Inspirationen Zakopane

Ładna drewniana chałupa w stylu zakopiańskim otoczona kwitnącym ogrodem.
Droga do Rojów 6, 34-500 Zakopane Touristische Region: Tatry i Podhale
tel. +48 182012294
Das Holzhaus, eines der wertvollsten Denkmäler der Volksarchitektur in Zakopane, beherbergt eine Zweigstelle des Tatra-Museums mit einer Ausstellung unter dem Titel Inspirationen, in der die volkstümlichen Quellen des Witkiewicz'schen Zakopane-Stils vorgestellt werden, der als erster nationaler polnischer Stil gilt.

Die 1830 von Joachim Gąsienica-Sobczak erbaute Berghütte ist eines der ältesten erhaltenen Holzgebäude der Stadt. Um 1870 wurde das Haus um einen hinteren Flur, eine Kammer, ein Zimmer und eine vordere viersäulige Veranda mit einem mit „Sonnenstrahlen“ verzierten Giebel erweitert. Es handelt sich um ein Holzhaus mit rechteckigem Grundriss, das teilweise unterkellert und mit einem Holzschindeldach gedeckt ist. Die Giebel mit Fenstern zur Belichtung des Dachgeschosses sind mit Fischgrätenmotiven verziert, während der Dachfirst und das Vordach mit geschnitzten „Pazdury” (senkrechte Holzverzierung) verziert sind. Bis 1975 gehörte das Haus den Erben der Familie, die es für Wohnungen an das Tatra-Museum verkauften. In den Jahren 1978-1980 wurden bei der Renovierung des Hauses die Fundamente, die beschädigten Bauelemente, die Balken und die Dacheindeckung ersetzt. Im Jahr 2008 wurde es für Museumszwecke umgebaut, das Mauerwerk des Gebäudes wurde ersetzt, ein neues Schindeldach wurde aufgesetzt, eine geothermische Heizung und Beleuchtung wurden installiert, ein Empfangstresen und Toiletten wurden eingebaut, das Gebäude wurde behindertengerecht eingerichtet, und bereits 2009 wurde eine Zweigstelle des Museums mit einer Dauerausstellung eröffnet, welche die Wurzeln des Zakopane-Stils, die Einrichtung eines Hochlandhauses und ethnografische Sammlungen aus dem Ende des 19. Jahrhunderts zeigt.


Die Ausstellung ist in zwei Kammern im vorderen Bereich untergebracht. Die Schwarze Kammer, in der sich das Leben der Hochlandfamilie konzentrierte, ist mit den ältesten Exponaten ausgestattet, genau wie die Räume in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im repräsentativen weißen Saal ist die Sammlung von Maria und Bronislaw Dembowski ausgestellt, die in den Jahren 1886-1893 entstand und 1922 dem Museum geschenkt wurde. Sie umfasst kunstvolle und reich verzierte Gemälde auf Glas, Keramik, Löffel, Skulpturen, Kostüme und Hirtenausrüstungen, die Stanisław Witkiewicz bei der Entwicklung des Zakopane-Stils inspirierten.