Gorce und die Inselbeskiden - auf der Route der Kirchen und Museen

Drewniany zabytkowy kościół z blaszanym dachem, ceglany mur z wejściem dookoła kościoła
2001 wurde auf Initiative der Woiwodschaft Małopolska die Route der Holzarchitektur ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um einen Weg entlang der historischen katholischen und orthodoxen Kirchen, Glockentürme, Herrenhäuser,

2001 wurde auf Initiative der Woiwodschaft Małopolska die Route der Holzarchitektur ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um einen Weg entlang der historischen katholischen und orthodoxen Kirchen, Glockentürme, Herrenhäuser, Villen und Wohnhäuser. Alle Objekte, die zu dieser Route gehören, sind etwas Besonderes. Sie können sich davon selbst überzeugen, wenn Sie die Kirche der Muttergottes der Immerwährenden Hilfe in Jurków oder die Kirche der Hll. Simon und Judas Thaddäus in Dobra besuchen. Etwas weiter nördlich liegt die von üppigen Bäumen umgebene Filialkirche St. Nikolaus in Skrzydlna. In der Gegend, genauer gesagt in Kasina Wielka, steht die fast 350 Jahre alte Kirche St. Maria Magdalena. Derselben Heiligen geweiht ist die Kirche, heute Władysław-Orkan-Museum in Rabka-Zdrój. Wenn wir weiter in Richtung Osten fahren, erreichen wir die Kirche St. Johannes Evangelist in Pisarzowa und die Kirche St. Antonius Eremit in Męcin. Zum Schluss dürfen wir die unweit der beliebten Straße von Krakau nach Zakopane (sog. „Zakopianka”) gelegene Hl. Kreuzkiche „na Piątkowej Górze” in Rdzawka nicht verpassen, sie bietet prachtvolle Aussicht auf das Massiv von Babia Góra eröffnet.

Interessante Sakralbauten gibt es natürlich auch außerhalb der Route der Holzarchitektur. Bemerkenswert ist u.a. die Päpstliche Kapelle unter dem Turbacz-Gipfel, die an die Liebe Johannes Paul II. zu den Bergen erinnert. Was die gemauerten Kirchen betrifft, empfehlen wir vor allem die Basilika der Schmerzensmutter in Limanowa und das Sanktuarium der Muttergottes, der Trostspenderin auf Pasierbiec. Interessanterweise verläuft durch die Inselbeskiden die Route der Ostfront des 1. Weltkriegs, sie umfasst u.a. die Friedhöfe in Jabłoniec, in Kamionka Mała, das Denkmal für Treffen der Generationen – Chyszówki und das Denkmal in Limanowa.

Genauso viel „erzählen” über die Geschichte der Region Museen und Herrenhäuser, die in den Kleinstädten und Dörfern von Gorce und Inselbeskiden zu finden sind. Das Adelshaus in Laskowa wurde um die Wende des 16. und 17. Jh. errichtet. Dieses barocke Gebäude gehörte ursprünglich der Familie Laskowski, die zwischen dem Mittelalter und der 2. Hälfte des 17. Jh. Besitzer der Ortschaft Laskowa waren. 1688 wurden die verschuldeten Güter Laskowa Górna und Dolna vom Krakauer Bischof Jan Małachowski erworben. In den kommenden Jahrhunderten gehörte das Adelshaus von Laskowa mit seinem markanten, steilen und mit Schindeln bedeckten Dach des Krakauer Typus nacheinander den Bischöfen Skrzyński und Żochowski. Heute gehört es der Familie Michałowski und ist eine Station auf der Route der Holzarchitektur. Auf der Liste der Objekte der Route steht auch das Adelshaus in Świdnik. Dieses teilweise hölzerne, teilweise gemauerte Gebäude wurde 1752 von den damaligen Besitzern des Dorfes, Familie Wielogłowski errichtet. 

Ein weiteres sehenswertes Haus ist die berühmte „Orkanówka”, das Biografische Władysław Orkan-Museum in Poręba Wielka. Die Sammlungsbestände dieser Villa, gebaut in Anlehnung an den Zakopane-Stil, veranschaulichen das Leben und literarisches Schaffen von Władysław Orkan sowie Denkmäler der materiellen Kultur der Goralen der Nordhänge des Gorce-Gebirges. Den Namen des berühmten Schriftstellers aus der Zeit des Jungen Polens trägt außerdem das Władysław-Orkan-Museum in Rabka-Zdrój mit dem Sitz in der hölzernen Kirche St. Maria Magdalena. In der Kirche aus dem frühen 17. Jh. kann man einige Dauerausstellungen besichtigen, darunter über Töpferkunst, Schäferwesen, Trachten und alte Volksskulptur. Als Schatztruhe des Wissens über frühere Zeiten gilt auch das Museum der Goralen und Bergräuber in Rabka-Zdrój. Die Einrichtung bietet Ausstellungen über Goralen aus der umliegenden Region und über die Bergräuber der Karpaten. Sie ist in mehreren Gebäuden untergebracht und umfasst u.a. die Goralen-Hütte Haus unter Drei Madonnen, das Schlösschen der Karpatenräuber und eine Hirtenlaube. Wenn man die Geschichte der Gegend um Limanowa entdecken möchte, sollte man das Regionalmuseum des Landes Limanowa besuchen, das eine beeindruckende Anzahl an historischen, ethnografischen, künstlerischen und fotografischen Exponaten versammelt. Es sind ganze 26 Tausend Objekte!

In Chabówka werden die Touristen durch das Freilichtmuseum der Eisenbahnwagen angezogen. Zu seinen Beständen gehören u.a. Lokomotiven, Draisinen, Loks mit Verbrennungsmotoren und Elektroloks. In der Sommersaison bietet das Museum eine besondere Attraktion - eine Fahrt mit einem Retro-Zug zwischen Chabówka und Kasina Wielka. Den Fans der alten Eisenbahnwagen empfehlen wir außerdem den Besuch von Parowozjada. 

Wenn man in der Gegend ist, sollte man auch das Klostermuseum der Zisterzienser in Szczyrzyc und das Freilichtmuseum von Jędrzejkówa in Laskowa besuchen.